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Einführung eines Dekarbonisierungs-Reportings an Geschäftsführung und Aufsichtsrat
Adressierte Fähigkeiten
  • Digitales Dekarbonisierungsmanagement
  • Informationsbereitstellung
  • Dekarbonisierungsstrategie
Voraussetzungen

Ableitung eines CO₂-Reduktionspfads mit digitalen Meilensteinen; Aufstellen eines Digitalen Dekarbonisierungs-Maßnahmenportfolio; Einführung einer CO₂-Kennzahlenübersicht mit Regeltermin und Maßnahmenboard

Kurzbeschreibung

Ziel der Maßnahme ist es, ein regelmäßiges, entscheidungsorientiertes Dekarbonisierungs-Reporting für Geschäftsführung und Aufsichtsrat einzuführen. Nachhaltigkeit, Controlling und IT entwickeln dafür eine einheitliche Berichtsvorlage, die Zielpfad, Ist-Emissionen, Abweichungen, Maßnahmenstatus, finanzielle Auswirkungen, Risiken und notwendige Entscheidungen zusammenführt. Die Daten werden aus der digitalen Kennzahlenübersicht und dem Maßnahmenportfolio übernommen; manuelle Ergänzungen werden gekennzeichnet und mit Verantwortlichen versehen. Vor jedem Berichtstermin prüft Controlling Plausibilität und Konsistenz, während Fachbereiche kurze Erläuterungen zu Ursachen und Gegenmaßnahmen liefern. Das Reporting enthält keine reine Zahlensammlung, sondern eine klare Entscheidungsseite mit Handlungsoptionen, Fristen und erwarteten CO₂-Effekten. Zusätzlich werden offene Beschlüsse, Datenlücken und Risiken aus vorherigen Terminen gezielt wieder aufgegriffen und mit Zuständigkeiten versehen. Ein fester Quartalsrhythmus schafft Transparenz, ermöglicht Wiedervorlagen und macht Beschlüsse über mehrere Termine nachverfolgbar. Ergebnis ist ein belastbares Steuerungsinstrument, das Dekarbonisierung auf Führungsebene sichtbar macht, Verantwortung stärkt, Rückfragen reduziert und strategische Entscheidungen datenbasiert und nachvollziehbar vorbereitet.

Aufwand
Personeller Aufwand
mittel
Zeitlicher Rahmen
mittel
Komplexität
mittel
Ressourcen

Personelle Ressourcen:

  • Geschäftsführung
  • Aufsichtsratsbetreuung
  • Nachhaltigkeitsverantwortliche
  • Controlling
  • IT
  • Fachbereichsvertretungen

Materielle Ressourcen:

  • Berichtsvorlage
  • digitale Kennzahlenübersicht
  • Maßnahmenportfolio
  • Präsentations- und Berichtswerkzeug
  • Freigabeablage
Möglicher Ablauf
  1. Berichtsanforderungen von Geschäftsführung und Aufsichtsrat aufnehmen
  2. Vorlage und Kennzahlenlogik definieren
  3. Datenquellen anbinden und manuelle Ergänzungen kennzeichnen
  4. Plausibilitätsprüfung einrichten
  5. Quartalsrhythmus und Freigaben festlegen
  6. Beschlüsse und Folgemaßnahmen nachverfolgen
Risiken
  • Reporting wird zur reinen Informationssammlung, daher verpflichtende Entscheidungsseite ergänzen
  • manuelle Ergänzungen senken Vertrauen, daher Datenherkunft sichtbar machen und Lücken schließen
  • Führungsgremien nutzen Bericht nicht konsequent, daher feste Beschlusspunkte und Wiedervorlagen einplanen
Erfahrungen aus der Praxis