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Die Maßnahme zielt darauf ab, die Fachkenntnisse und Handlungskompetenzen des technischen Personals im Bereich Betrieb, Wartung und Optimierung von Strom- und Wärmeerzeugungsanlagen sowie Wärme-, Strom- und Gasnetzen systematisch aufzubauen und kontinuierlich weiterzuentwickeln. Ausgangspunkt ist, dass technische Anforderungen, gesetzliche Vorgaben und neue Technologien sich stetig verändern und das Stadtwerk nur dann sicher und effizient betrieben werden kann, wenn das technische Personal den aktuellen Stand der Technik, relevante Sicherheitsvorschriften und betriebliche Optimierungspotenziale kennt und anwenden kann. Die Entwicklung des Schulungskatalogs beginnt mit einer strukturierten Bedarfsanalyse: In enger Abstimmung mit Bereichsleitungen, Fachkräften aus dem technischen Betrieb sowie der Personalentwicklung werden bestehende Kompetenzprofile erhoben, Wissenslücken identifiziert und konkrete Lernziele je Zielgruppe festgelegt. Dabei werden sowohl Grundlagenthemen für weniger erfahrene Mitarbeitende als auch Vertiefungsmodule für erfahrenes Fachpersonal berücksichtigt. Thematische Schwerpunkte können unter anderem die Betriebsführung und Instandhaltung von Erzeugungsanlagen, der sichere Umgang mit Gasnetzen, die Optimierung von Wärmenetzen, das Störungsmanagement sowie neue Technologien wie Wärmepumpen, Photovoltaik oder Energiespeicher umfassen. Auf Basis der Bedarfsanalyse werden passgenaue Schulungsmodule konzipiert und zu einem strukturierten Katalog zusammengeführt. Der Katalog kann eine Vielzahl von Schulungsformaten umfassen: Präsenzseminare für praxisnahes Lernen und kollegialen Austausch, Online-Webinare für flexible Wissensvermittlung unabhängig von Ort und Zeit sowie praktische Workshops direkt an den Anlagen und Netzen, um handlungsorientiertes Lernen im realen Betriebsumfeld zu ermöglichen. Ergänzend können E-Learning-Module zur Selbstlernphasen oder zur Prüfungsvorbereitung eingesetzt werden. Die Wissensvermittlung kann sowohl durch interne Fachkräfte mit spezifischem Betriebswissen als auch durch externe Expertinnen und Experten, Hersteller oder spezialisierte Bildungsanbieter erfolgen. Die Umsetzung des Katalogs sollte in einen strukturierten Prozess eingebettet sein: Schulungen werden regelmäßig in den Jahresplanungen berücksichtigt, Zeitbudgets für Mitarbeitende verbindlich eingeplant und Lernziele in Mitarbeitendengesprächen vereinbart. Rückmeldungen der Teilnehmenden nach den Schulungen sowie Rückmeldungen der Führungskräfte zu beobachteten Kompetenzveränderungen im Betrieb fließen regelmäßig in die Weiterentwicklung des Katalogs ein. So kann der Schulungskatalog kontinuierlich an neue technische Entwicklungen, geänderte gesetzliche Anforderungen und betriebliche Erfordernisse angepasst werden. Durch einen gezielt aufgebauten und gepflegten Schulungskatalog erhöht das Stadtwerk die Betriebssicherheit seiner Anlagen und Netze, steigert die Effizienz technischer Abläufe und reduziert Ausfallzeiten. Gleichzeitig wird das Stadtwerk als attraktiver Arbeitgeber positioniert, da Mitarbeitende systematisch gefördert und qualifiziert werden